Bericht vom Dellbrücker Bürgerstammtisch am 12. Januar 2011

 

Von der 18 zum „Shared Space Prinzip“

Um unseren Dellbrücker Bürgerstammtisch interessanter zu gestalten, haben wir beschlossen die Abende unter verschiedene Themenschwerpunkte zu stellen. Heute waren es die Verkehrs- und Parksituation und die Straßenbahnanbindung Dellbrück's.

 

 

Von den Anwesenden wurde das „Wildparken" beklagt. Es machte sich viel Ärger Luft über die fußfaulen Autofahrer/innen in Dellbrück. Muss wirklich vor DM geparkt werden um dann nach dem Einkauf dort 50 m weiter zu fahren und dann erneut vor der Deutschen Bank zu parken und dort Geschäfte zu erledigen. Eltern mit Kinderwagen, ältere Menschen mit Gehhilfe und Rollstuhlfahrer werden nicht nur behindert sondern gefährdet. Es bieten sich doch der Marktplatz oder der Parkplatz auf dem ehemaligen Tankstellengelände für ein geringes Entgelt an. Gleiches Unverständnis gilt den Autofahrern, die neben den rücksichtslosen Pizzataxis in der Straße zum Markt parken müssen. Sie benutzen den Markt um zu drehen und sich dann in die enge Durchfahrt zur Hauptstraße zu stellen. Zu faul um ein paar Schritte mehr zu tun und ein paar Cent zu opfern.

 

 

Eine interessante Frage kam auf: Sind die auf dem Marktplatz eingezeichneten Parktaschen der Norm entsprechend? Bei korrektem Parken lassen sich kaum die Türen öffnen.

 

 

Hinsichtlich der Verkehrsführung auf der Dellbrücker Hauptstraße wurde noch einmal deutlich, dass dies ein Dauerbrenner ist. Schon vor über 10 Jahren fand eine Ausstellung zu diesem Thema in der „Volksbank" statt. Für die Stammtischbesucher wurde eine interessante Lösung angesprochen: Das „Shared Space Prinzip" ab Kemperbachstraße bis Bergisch Gladbacher Straße.

 

Hier entfallen die Bürgersteige und Verkehrsschilder. Fußgänger, Pkw, Lkw und Busse teilen sich gleichberechtigt die Fahrbahn. Durch eine geschickte Fahrbahngestaltung wird die Geschwindigkeit reduziert und alle Verkehrsteilnehmer zur erhöhten Rücksichtnahme gezwungen. Der Parkraum beschränkt sich auf die gekennzeichneten Parktaschen. Natürlich waren wir uns bewusst, dass bei unseren Gedanken nicht alle erforderlichen Überlegungen einbezogen waren.

 

Bei der Diskussion über die Straßenbahnanbindung machten wir vorab deutlich, dass selbst unsere Helfer aus der Politik (Horst Noack SPD und Alexander Hübecker CDU) sich die Zähne ausbeißen. Es wurden Erlebnisse aus eigener Erfahrung am „Herler Ring" geschildert: Die „kurze 18" schleicht in die Haltestelle und die 3 nach „Thielenbruch" beeilte sich vor Ankunft der 18 weg zu kommen. Oder die Ansage in der 18, die bis Thielenbruch fahren soll, an „Vischering" auszusteigen, da die Bahn Verspätung hat und die nächste nach „Thielenbruch" bereits kurz dahinter ist. Nur - dann stehen bis zu 100 Fahrgäste an der nicht überdachten Haltestelle - die kommende Bahn ist bereits voll und man kann sich das Gedränge und Fluchen vorstellen. Aber es war mal wieder gut, darüber gesprochen zu haben.

 

 

Zum Abschluss konnte es sich unser Vorstandsmitglied Klaus Greschok nicht nehmen lassen eine schöne - mit viel Beifall aller Anwesenden bedacht - Geschichte vorzutragen. Der Vortrag war auf Kölsch - nicht alle konnten fließend folgen - und handelte von Mariechen, die eine Thermoskanne mit „Peff" kaufen wollte.

 

Es war ein gelungener Abschluss eines schönen Abends.

 

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